Interessante Fakten und Geschichtliches über
die St. Thomas-Kirche

Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Den Namen erhielt sie nach dem Erzbischof von Canterbury “Thomas Becket.”
Beim Großen Brand von 1702 wurde die Kirche stark zerstört. Der Altar konnte zwar gerettet werden, aber die Orgel wurde völlig zerstört.
Die Kirche wurde notdürftig repariert bis man 1731 erkannte, daß sie umfassend erneuert werden muß. Was dann auch von 1860-1868 geschah.
Orgel

1800 kam die Anregung zum Orgelkauf. Dieses hat dann über 30 Jahre bis zur Verwirklichung gebraucht.
Weihnachten 1831 wurde die romantische Buchholzorgel eingeweiht. Neben Barth ist diese Orgel die größte erhaltene Buchholzorgel. 1996 wurde die Buchholzorgel restauriert.
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Altar

Dem Tribseeser Mühlenaltar, einem Kleinod der mittelalterlichen Kunst aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts, liegt als literarische Vorlage das Mühlenlied zugrunde, das auf das Mühlenrätsel des 13./14. Jahrhunderts zurückgeht. Leider weiß man bis heute noch nicht, welcher Künstler dieses Meisterwerk geschaffen hat. In dem Schrein befinden sich geschnitzte Reliefs. Im Mittelpunkt wird die “Sakramentsmühle” dargestellt: Die vier Evangelisten schütten ihre Schriften in den Trichter und die Apostel in den Seitenteilen leiten ihr den Wasserstrom zu. Die vier Kirchväter Hieronymus, Ambrosius, Gregor und Augustin, im unteren Teil, verehren das zu Fleisch gewordene Sakrament. Seitlich davon findet das Abendmahl der Geistlichen und der Laien statt. Im oberen Teil des Schreins werden Christus als Weltenrichter und Adam und Eva in der Hölle, sowie die Verkündung dargestellt. In den Flügeln befinden sich Passionsreliefs. Ganz oben wird der Altar mit einem aus Wimpergen und Fialen gebildeten Kamm mit Brustbildern von 12 Propheten abgeschlossen. Der Tribseeser Altar hat seinen eigenen Stil. Er läßt sich in keine der beiden Gruppen einreihen. Er weist sowohl Züge der Gruppe mit Handbetrieb (Mühle wird durch die Apostel mit Hilfe einer langen Welle angetrieben), als auch Besonderheiten der zweiten Gruppe (über Evangelisten schwebt Gottvater auf einer Wolke, Mühle wird von einem Bache angetrieben und die Apostel fehlen ganz) auf. das erhöht die Schwierigkeit, die Herkunft des Altars zu bestimmen.