Auf dieser Seite stellen wir in monatlicher Folge jeweils eine kleine Auswahl von den mehr als tausend Exponaten des Heimatmuseums vor.

Exponat des Monats August 2018


Bandlow 01     Bandlow 02

Am 25. August 2018 jährt sich der Todestag des am 14. April 1855 in Tribsees geborenen Heimatdichters Heinrich Bandlow zum 85. Mal. Er zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der nierderdeutschen Sprache, den man auch den pommerschen Reuter nannte. (Übrigens wurde auch die Mutter von Fritz Reuter, Johanna Luise Reuter, geborene Oelpke in Tribsees geboren.) Über das umfangreiche Schaffen von Heinrich Bandlow kann man sich im Heimatmuseum anhand zahlreicher Publikationen informieren. Erwähnenswert ist dabei, dass er auch als Heimatchronist wirkte. Die Stadt Tribsees hat ihm die Ehrenbürgerschaft verliehen, ebenso trägen eine Straße und die Grundschule seinen Namen.

bereits vorgestellte Exponate:

Exp. Juli 18

 




Der Aalstecher ist ein auf dem Urtyp des Dreizacks basierendes Fischfangwerkzeug zum Aalfang. ... Aale vergraben sich im Herbst oder Winter, aber auch wenn Bäche trocken fallen, im schlammigen Untergrund. Mit dem Aalstecher sticht man blind in den Untergrund, der Aal verfängt sich zwischen den - oft auch mit Sägezähnen oder Widerhaken versehenen - Blättern und kann herausgezogen werden. (Wikipedia)









Exp. 6.18

Kirschentkerner

Ein Kirschentkerner wurde laut Wikipedia erstmals um 1600 von dem Geschäftsmann und Erfinder Jonas Fink urkundlich erwähnt. Derartige Geräte dienen dazu, Kirschen ohne größere Beschädigungen zu entkernen, wobei der Kern aus der Kirsche gedrückt wird. Im Online-Handel wird derzeit auch eine Reihe von Modellen aus aktueller Produktion angeboten.



Dünger u. Saatmolle


Dünger- und Saatmolle

Die Dünger- und Saatmolle wurde früher in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft benutzt, um mit der Hand Getreide und andere Sämereien auszubringen. Diese Arbeiten werden heute natürlich maschinell erledigt.



Exponat 04.181

Rohrdommel

Auch wenn es noch nicht so aussieht, kommt der Frühling bald nach Tribsees und lädt dann zu einer Wanderung durch das Grenztalmoor ein. Zur Einstimmung können Besucher im "Moorzimmer" des Heimatmuseums diese präparierte Rohrdommel bewundern. Im Moor wird sie aber leider kaum zu sehen sein, da sie verborgen im Schilf lebt. Allerdings geben die Männchen im Frühjahr dumpfe Balzrufe von sich, die sehr weit zu hören sind. Die Rohrdommel wurde deshalb auch früher volkstümlich u.a. als Moorochse bezeichnet.




Berliner Schale
Berliner Schale

Berliner Eisenguss, wohl Mitte des 19. Jahrhunderts nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels gestaltet - hier der sogenannte "Flussgötterteller" oder "Teller mit Meereswesen". Auf der durchbrochen gearbeiteten und in vier Spitzovale gegliederten Schauseite finden sich die Meergottheiten Neptun, Neirede und Erot wieder. 

Truhe


Norddeutsche barocke Runddeckeltruhe um 1750
 
Die Truhe ist durch reiches Eisenbeschlagwerk gegliedert und mit leicht konischem Korpus auf Rollen über ausgeprägter, 
bewegt geschnittener Blende mit hohem Runddeckel und seitlichen Handhaben versehen, gestaltet.




Bettpfanne 2. Hälfte 18.Jh. Kopie










Bettpfanne, 2. Hälfte 18. Jh.:

Die Bettpfanne hat die Form einer flachen, runden, meist mit einem durchbrochenen Klappdeckel versehenen Schale von 30 - 40 cm Durchmesser mit langem Holzstiel. Sie wurde mit glühenden Holzkohlen bestückt. Unter den Kissen hin- und hergeschoben erwärmte sie vor dem Schlafengehen die Betten in den ungeheizten Schlafräumen. Im 19. Jahrhundert wurde die Bettpfanne von der mit heißem Wasser gefüllten Wärmflasche abgelöst. 
(Quelle: Wikipedia)


Waffeleisen 1899

Dieses Waffeleisen erhielt die Familie Hamann aus Richtenberg zu ihrer Hochzeit im Jahre 1899. Eine Besonderheit ist das eingegossene Backrezept.

Exponate des Monats 11.17

Exp. 10.17


Exponate des Monats 9.17

Exponat des Monats 8.17